„Spital 2010“ – Gesundheitsökonomie im Fokus
Vom 3. bis 4. Mai 2010 fand heuer die IIR-Fachkonferenz „Die Spital“ in Wien statt. Die ELGA und die fortschreitende Verwirtschaftlichung im Gesundheitswesen waren die zentralen Themen der Konferenz.
Quelle: Videopresse/Ernst Gruber
Highlight war die Ansprache von Gesundheitsminister Stöger am zweiten Veranstaltungstag. Er sieht Qualität und Prävention als die Herausforderungen im Gesundheitswesen und will diese künftig weiter vorantreiben.
Eröffnet wurde die Spital 2010 am ersten Konferenztag mit einer spannenden Diskussion zur künftigen Spitalsfinanzierung und Verwirtschaftlichung des österreichischen Gesundheitssystem.
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Diskutiert haben Mag. Dr. Wilhelm Frank von der ARWIG, HR DI Harald Gaugg vom Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Mag. Dietmar Schuster von der WKO - Wirtschaftskammer Österreich, Mag. Beate Hartinger von Deloitte Consulting GmbH, Dr. Michael Heinisch von der Vinzenz-Gruppe, Dr. Thomas Holzgruber von der Ärztekammer für Wien, Dr. Harald Mayer von der Österreichischen Ärztekammer sowie Dr. Sabine Oberhauser von der SPÖ.
Die neue Geschäftsführerin der erst im vergangenen Jahr gegründeten ELGA GmbH, Dr. Susanne Herbek, legte große Hoffnung in das Projekt ELGA und zeigte sich guter Dinge, dass die ELGA-Umsetzung in Österreich gelingen kann.
Ab dem Nachmittag des ersten Konferenztages wurde die Spital 2010 in 2 Streams aufgeteilt – einen für das Krankenhausmanagement und einen für die IT-Experten im Gesundheitswesen.
Eindrücke vom Management-Stream
Zentrales Thema war, ob Benchmarks im Gesundheitswesen sinnvoll sind und welche Aussagekraft diese haben.
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Prof. Marion Rauner von der University of Vienna School of Business, Economics and Statistics demonstrierte, welche Kennzahlen für einen Spitals-Vergleich herangezogen werden können und wie man diese mit der Data-Envelopment-Analysis auswerten kann.
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Dr. Arno Melitopulos ging der Frage auf den Grund, ob und wie gesundheitsökonomische Fragestellungen im RSG und ÖSG ausreichend verankert sind und wie diese in der Praxis Anwendung finden.
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Dr. Esther Thaler von der ÖQMed ging der Frage auf den Grund, was Qualität im Gesundheitswesen kosten darf und ob diese auch künftig noch leistbar sein wird.
Eindrücke vom IT-Stream
Die Umsetzung der ELGA in Österreich ist im Moment von zentraler Bedeutung für das Gesundheitswesen. Experten wie Mag. Konrad Hölzl vom Wiener Krankenanstaltenverbund, DI Dr. Christian Gierlinger von der Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH oder Barbara Franz von der FH OÖ Forschungs & Entwicklungs GmbH stellten Vernetzungsprojekte vor. Sie zeigten auf, welchen Mehrwert diese für die PatientInnen haben können und was künftig noch folgen wird.
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Bevor die ELGA aber umgesetzt werden kann, heißt es für alle Beteiligten die technischen Hintergründe zu verstehen und Vorraussetzungen innerhalb der österreichischen Spitäler zu schaffen. Hier leisteten Dr. Florian Wozak von der ITH icoserve technoloy for healthcare GmbH und Ing. Franz Hoheiser-Pförtner vom Wiener Krankenanstaltenverb Aufklärungsarbeit.
Auch außerhalb der Vortragsreihen wurde auf der Spital 2010 viel diskutiert, Know-how ausgetauscht und über die künftige Entwicklung philosophiert.
An dieser Stelle geht ein großer Dank an die zahlreichen Referenten der Spital 2010, ohne die dieser großartige Erfolg nicht möglich gewesen wäre.
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Berichterstattung / Veröffentlichungen













